Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob es im Berufsleben Zeit für einen mutigen Neuanfang ist? Den Schritt zu wagen, vertraute Wege zu verlassen und sich einer Aufgabe zu widmen, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht? So ein Schritt erfordert Mut – aber er kann das ganze Leben verändern!
In unserem Blogbeitrag nehmen wir Sie mit auf genau eine solche Reise. Wir sprechen mit Manuela, die nach über zwei Jahrzehnten im Bereich Hausdienst ihren Weg ins Pflegezentrum Baar gefunden hat. Ihre Geschichte zeigt, dass ein Job weit mehr sein kann als eine Tätigkeit – er kann zu einer Erfüllung werden.
Ein Weg mit Herz und Hand
Manuela startete ihr Berufsleben ursprünglich als Konditorin. Später arbeitete sie 23 Jahre lang, gemeinsam mit ihrem Mann, im Hausdienst der Gemeinde Neuheim. Von der Reinigung der Schulhäuser bis zur Betreuung von Fasnachtsanlässen – Manuela sorgte über zwei Jahrzehnte lang dafür, dass alles glänzte und sich die Menschen in der Gemeinde wohlfühlten. Doch der Wunsch nach einer Veränderung wuchs stetig. «Vor Corona habe ich schon oft gesagt, dass ich gerne etwas Anderes machen möchte», erinnert sie sich. «Vielleicht fehlte mir damals einfach noch der letzte Funke Mut.»
Der entscheidende Impuls
Den entscheidenden Anstoss gab schliesslich eine Berufsberatung in Entlebuch. Dort wurde Manuela der Gesundheitsbereich ans Herz gelegt. Nach einem Schnuppereinsatz in der Aktivierung und dem darauffolgenden SRK-Kurs (Pflegehelfer/-in SRK) führte ihr Weg für ein Praktikum ins Pflegezentrum Baar.
Es war eine Begegnung, die alles veränderte: Das Praktikum gefiel ihr so gut, dass sie im Januar 2023 direkt als SRK-Mitarbeiterin fest angestellt wurde. Doch damit nicht genug: Manuelas Wissensdurst war geweckt, und im Sommer 2024 startete sie – mit viel Lebenserfahrung im Gepäck – die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit (FaGe).
Rückhalt als Fundament
Ein Berufswechsel im fortgeschrittenen Alter bringt Fragen mit sich: Passen die neuen Arbeitszeiten ins Privatleben? Schaffe ich die Ausbildung?
Für Manuela war der Rückhalt ihres Umfelds entscheidend. Ihr ehemaliger Chef bei der Gemeinde unterstützte sie voll und ganz und auch ihre Familie steht voll hinter ihr.
«Früher habe ich auf die Kinder geschaut, während mein Mann Weiterbildungen machte. Jetzt bin ich an der Reihe», erzählt sie mit einem Lächeln. Heute sind ihre Kinder erwachsen und Manuela nutzt die neu gewonnene Freiheit, um sich beruflich selbst zu verwirklichen.
Mehr als nur Pflege
Wenn man Manuela nach ihrem Alltag im Pflegezentrum Baar fragt, strahlt sie. Für sie ist der Pflegeberuf ein Geben und Nehmen. Es sind die kleinen Momente, die den Unterschied machen. Erst kürzlich sagte ihr ein Bewohner: «Es ist so schön, wenn Sie da sind. » Für Manuela ist klar: «Das ist extrem bereichernd. Ein Lachen zurückzubekommen, ist das Schönste.»
Ihr Fazit nach dem Wechsel ist eindeutig: «Ich habe das Gefühl, ich bin angekommen. Ich gehe nicht mehr zurück in den Hausdienst.»



Sind auch Sie bereit für einen Perspektivwechsel?
Manuelas Geschichte zeigt eindrücklich: Es ist nie zu spät, eine neue Richtung einzuschlagen. Mut wird belohnt – oft mit einem Lächeln, das den ganzen Arbeitstag erhellt.
Fühlen Sie sich inspiriert? Überlegen Sie, ob ein Quereinstieg oder ein Jobwechsel in die Pflege auch für Sie der nächste Schritt sein könnte? Wir begleiten Sie auf diesem Weg und beantworten Ihre Fragen.
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